Asanoha

Asanoha, das Hanfblatt, ist ein beliebtes Muster, um damit Wäsche für Kinder zu schmücken. Hanf wächst schnell und gerade und das wünscht man auch den Kindern.

Eine gute Größe für das Raster ist hier 3cm x 1,75cm. Bei vielen Bildern im Netz sehe ich immer wieder, dass die Winkel nicht stimmen, doch bei soviel Arbeit sollte auch das Muster anschließend so perfekt wie möglich aussehen. Wenn die Stiche noch nicht so perfekt sind, ist das weniger schlimm, wie wenn das ganze Muster verzogen aussieht.

Ich hoffe, die Anleitung ist verständlich? Wenn nicht: bitte fragen

Ganzezashi

(See-Igel-Stich)
Dieser Stich heisst auch uni. Ganze ist Dialekt. Die Fischerei ist die Haupt-Beschäftigung auf der Insel Tobishima, und uni sind eine Delikatesse. Das Muster steht für die Hoffnung auf einen guten Fang. Das diagonale Rautenband wurde einzeln auch oft mit Steppmustern verwendet.

Wie im Muster gezeigt, kann man das Muster auch durch hinzufügen von zusätzlichen Linien noch erweitern. Das diagonale Raster sollte einen Abstand von etwa 4cm haben.

maru shippou

(runde sieben Schätze)
Dieses Muster beinhaltet doppelte diagonale Wellenlinien und Kreise, wo sie sich kreuzen. Der Kreis ist in Japan ein positives Bild und Symbol der Sonne. Die Sonnengöttin Amaterasu Oumikami ist oberste Gottheit des Shintoismus, und auch auf der Fahne ist ihr Zeichen abgebildet.


(Bildquelle: Wikipedia)

Die Rastereinteilung sollte 2 bis 2,5 cm betragen. Innerhalb der Kreuzungskreise bleibt die Fläche unbestickt

Maru Bishamon

Dies ist eins von mehreren Mustern des Schuppenpanzers der buddhistischen Wächtergottheit Bishamonten. Er wird dargestellt als Krieger, der einen Houtou (Schatzturm) trägt. Er steht für Mut, Wohlstand und Schutz vor Dämonen, auch die Farbe Blau wird mit ihm assoziiert.

Die Winkel im Raster sollen 60° betragen.

Gestickt wird nur, wo die Vorlage blau markiert ist

Kumiko

(Gitter)
Als Erinnerung an die komplizierten Holzarbeiten der gleitenden Shoji- Türen, die mit lichtdurchlässigem weißem Papier bespannt wurden. Sie wurden verwendet, um flexible Wohnräume zu schaffen. Die einzelnen Holzstreifen, die gemeinsam diese Gittermuster bilden, werden Kumiko genannt. Überlappende Ecken erinnern an Manji, eine buddhistisches Symbol.
Quilter kennen das Muster als “Log-Cabin”

Der Rasterabstand sollte 1 – 1,5 cm betragen

Shippou tsunagi

(die verbundenen sieben Schätze)
Eines von verschiedenen yuusoku-Mustern, welche während der Heian-Periode (794–1185) bei Hofe Verwendung fanden, nahezu 1000 Jahre bevor es in Sashiko-Arbeiten wieder aufgegriffen wurde.
(Yuusokukojitsu sind die überlieferten Bräuche und Rituale am kaiserlichen Hof) Manchmal wurde das Muster mit Blumen ergänzt, den Wachigai (gekreuzte Kreise), welche für das gemeine Volk verboten waren.
Quilter kennen diese Muster als Pumpkin Seed.
Auch dir Römer verwendeten es als Mosaik
Die sieben Schätze werden in buddhistischen Sutren erwähnten: Gold, Silber, Lapislazuli, Achat, Perle, Koralle und Kristall.

Der Rasterabstand sollte 2 – 2,5 cm betragen